Ralf Petersim Unverzagt Verlag |
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geb. 1964, Studium der Philosophie, Politikwissenschaften und Pädagogik. Promotion 1998.
Schwerpunkte des Philosophiestudiums waren bis zur Promotion Phänomenologie (Husserl) und die Analytische Handlungstheorie. Sein philosophisches Interesse hat sich mittlerweile zur Anthropologie hin erweitert. Die anthropologischen Studien bewegen sich zum großen Teil vor demselben Horizont wie seine Dissertation (“Das Wissen vom Handeln”): Weiterhin geht es um die komplexen Beziehungen zwischen Wissen und Handeln, nun aber verstärkt um die Frage der Handlungsrelevanz von Wissen. Wie muß wissen beschaffen sein, um auf eine »gute« Art im Handlungskontext wirksam werden zu können? Im diesem Zusammenhang ist ein ein kritischer Blick auf die Geschichte des abendländischen Wissensbegriffs hilfreich, der zeigt, daß die von Philosophie und Wissenschaften geprägte Idee des Wissens sehr speziell und keineswegs universal und allgemeingültig ist. Veröffentlichungen: Das Wissen vom Handeln — Erkenntnistheoretische Untersuchungen zur Philosophie der Handlung, Köln 2000 Ebenbildlichkeit und Zweigeschlechtlichkeit im biblischen Schöpfungsbericht. Überlegungen zur fortschreitenden Mythologisierung kultureller Urtexte. in: A. Mones / R. Wansing (Hg.), Endlich Philosophieren — Spielräume und Grenzen, eine Tradition fortzusetzen.
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